Dirk Sender - Autorenwebseite

Dirk Sender
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Video oder DVD


Es ist 09:34 Uhr an einem Mittwochmorgen im Advent. Wir befinden uns in einer mittleren Kleinstadt. Dicke Schneeflocken fallen vom grauen Himmel herab und hüllen den Stress und die Hektik der Stadt in weißes Schweigen, so dass das geschäftige Schwatzen und Murmeln der Menschen nur wie von weiter Ferne zu vernehmen ist.

Der Duft von Vanillewaffeln und gebrannten Mandeln erfüllt die Luft und in allen Schaufenstern blinken bunte Lampen, um die Menschen in Weihnachtsstimmung und Kauflust zu bringen.
Auf dem Marktplatz herrscht reges Treiben, denn allerorts laufen die Vorbereitungen fürs bevorstehende Weihnachtfest. Jeder, dem noch Geschenke, Zutaten fürs Festessen oder einfach nur Inspiration für die heimische Dekoration fehlt, ist auf den Beinen, um in der Stadt seine Besorgungen zu machen.
Das größte Geschäft im Ort, ein dreistöckiges Kaufhaus, das zentral in der Innenstadt liegt, platzt aus allen Nähten vor Menschen und Werbung.
Elektronische Glockenspiele, die über den Eingangstüren angebracht sind und unermüdlich Stille Nacht und Co plinkern, halbnackte Nikoläusinnen, die mit aufreizenden Beinen und nackten Fingern auf die Sonderangebote der Saison hinweisen und große, nicht zu übersehende Pappschilder, die Preisnachlässe von vielen Prozent anpreisen, locken scharenweise Kaufwütige aufs hochpolierte, mit Schneewasserpfützen übersäte Parkett der Einkaufsoase.
Die Angestellten sehen schon um diese Uhrzeit überarbeitet und genervt aus. Mit langen Gesichtern und versteinerten Mienen räumen sie Regale ein, sortieren die Waren, die von der Kundschaft durcheinandergebracht wurden und werden hinter den Kassen kaum Herr über die langen Schlangen wartender und über das Tempo der Kassiererinnen maulender Kunden.
Die Kaufhausbelegschaft ist gereizt und tiefschwarze Ringe unter ihren Augen verraten die Anstrengungen der letzten Wochen.
Die Nerven liegen blank. Maulende Kunden, quengelnde Kinder, und Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik, die keiner mehr im Leben zu hören hofft, stellen die Geduld der Angestellten auf eine harte Probe.
Es riecht nach Schweiß, schlechten Atem und billigen Parfüms.

Durch die gläsernen Eingangstüren hindurch sieht man die Menschen draußen nur als schwarze Schatten durch die Flocken stapfen, so dicht ist der Schneefall.
Zwei der Schatten bewegen sich plötzlich auf die Türen zu.
Wie eine böse Bedrohung, ein schlimmer Vorbote des Bösen, werden die Schatten größer und nehmen langsam Gestalt an.
Man kann sehen, dass die Schatten gebeugt laufen, einer etwas kleiner als der andere, so als hätten sie die Last und Sorgen der gesamten Menschheit auf ihren Schultern zu tragen.
Die Tür geht auf und unter dem Warmluftgebläse der Eingangstür stehen zwei Vertreter der schlimmsten Gruppe von Verbrauchern, der Schreck eines jeden Kaufhausangestellten, und lassen sich die Schneeflocken vom Warmluftgebläse von den kackbraunen Mänteln pusten:

RENTNER!!!

Die ewig schlecht gelaunte, ständig über erhöhte Preise und schlechten Service maulende Konsumentengruppe, die es fertig bringt, mit nur einer kleinen Tasse Kaffee zwei Stunden lang einen Tisch im Cafe zu besetzen und ewig darüber zu jammern, dass es ihnen nach dem Krieg besser gegangen wäre als zu heutigen Zeiten, in der man mit seiner Rente nicht mal ordentlich auf Butterfahrt oder in die Apotheke gehen könne.

Ständig nach Venensalbe und Kampfer stinkend machen sie sich auf den Weg, ihre Mission zu erfüllen: Schlechte Laune verbreiten und diejenigen ärgern und bis zur Weißglut zu nerven, denen es besser als ihnen selber geht.
Dabei können sie auf ein großes Arsenal an Tricks und Hilfsmittel zurückgreifen, was sie effektiv und gefährlich macht.

Unsere beiden eisgrauen Freizeitrebellen aus Überzeugung sind Elfriede und Heinz -genannt Hännes - Bierbein. Immer auf der Suche nach Streit und der Möglichkeit Unruhe zu stiften begeben sie sich auf Streifzug, um die Geschäfte der Stadt, hauptsächlich Drogerien und Apotheken, unsicher zu machen. Obwohl beide eine gute Rente haben, feilschen sie um jeden Cent, als wenn sie sich auf einem türkischen Basar befinden würden.
Die beiden grauen Panther sind in den üblichen Tarnfarben gekleidet, also hellbraun bis dunkelbraun, sind mit Tarnkappen - Wollmütze und braun karierter Hut - bewaffnet und beide Anfang siebzig.

An der Eingangstür schauen sie sich erst mal gründlich um.
„Mann, dat is aba reichlich voll heute.“ mosert Heinz.
„Dat sach ich dir.“ antwortet Elfriede.
„Na, dann laß uns mal umsehen, wat et hier so allet gibt.“ meint Heinz, reibt sich die Hände und ein schelmisches Lächeln umgibt seine strahlendblauen Augen.

Patrik Schimmelpfennig ist ein Mann, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Mit einem Körpermaß von einem Meter und dreiundneunzig Zentimetern, sowie einem Kampfgewicht von einhundertdreißig Kilogramm, wagt es auch so schnell keiner, ihn aus der Ruhe zu bringen. Trotz seines hünenhaften Aussehens, das fast nur aus Muskeln zu bestehen scheint, hat er das Gemüt und die Geduld einer Kindergärtnerin. Immer freundlich, nie gereizt, eine Engelsgeduld mit den Kunden, jedermanns Freund und ein Gesicht, das man den ganzen Tag lang knuddeln und küssen möchte.
Das ist Patrik.
Er ist verantwortlich für die Abteilung der Unterhaltungselektronik und obwohl gerade seine Abteilung in den letzten Tagen dem größten Andrang ausgesetzt war, hat er im Gegensatz zu seinen Arbeitskollegen seinen Humor und seine unerschütterliche innere Ruhe nicht verloren.
Mit einem Lächeln, das scheinbar nie sein Gesicht verlässt, streicht er sich über das kurzgeschorene Haar, schaut sich befriedigt in seiner Abteilung um und freut sich auf die bevorstehenden Feiertage mit seiner Familie.

Er ist trotz der Hektik rundum zufrieden.

Doch das soll sich bald ändern.

„Hallo Junger Mann.“ hört Patrik eine krähenhafte Stimme hinter sich sprechen.
„Machen se auch noch wat anderet, als hier inne Gegend rumstehen? Tun se mal wat für ihr Geld. Ich warte schon zehn Minuten drauf, dat sich ma einer blicken läßt, der mich zu Hilfe kommt.“
Mit einer bösen Vorahnung dreht Patrick sich langsam um und sieht sich in seiner Vermutung bestätigt.
‚Ach du Scheiße.’ denkt er sich. ‚Hoffentlich nerven die mich nicht zu sehr.’

Er setzt sein bestes Zahnpastalächeln auf und fragt mit seiner dunklen Bärenstimme: „Was kann ich für sie tun, mein Herr?“
„Ja Tach ersma.“
Patrik nickt.
„Meine Frau Elfriede und ich hätten gerne ein neuet Gerät gekauft. Können se uns da weiterhelfen, oder sind se nur Aushilfe hier. Ich frach nur, damit ich mir nich die Zeit vergeude mit ner Aushilfe, die von tuten und blasen keine Ahnung hat.“
„Nein nein, sie sind bei mir schon an der richtigen Stelle.“ sagte Patrik, immer noch freundlich lächelnd.
„Na, dann legen se mal los.“ fordert Heinz.
„Zuerst müßte ich mal wissen, was für ein Gerät sie kaufen möchten.“
„Ja, son Videogerät.“
„Einen Videorecorder?“ fragt Patrick freundlich.
„Ja wat weis ich denn.“ nörgelt Heinz. „Bin ich der Spetzalist, oda Sie, oda wat?“
„Suchen sie ein bestimmtes Gerät?“
„Sowat, womit man Filme kucken kann.“
„Video oder DVD?“
„Nix der gleichen, Filme, ich will Filme kucken.“
„Sollen die Filme auf einer Videokassette oder einer DVD sein?“
„Meine Fresse, der kann Fragen stellen.“ sagt Heinz zu seiner Frau.
Elfriede nickt zustimmend und schaut dann Patrik mit funkelnden Augen an.
„Wo liecht denn da der Unterschied?“ fragt er, wieder zu Patrik gewand.
„Die Videokassette besteht aus einem Magnetband, auf dem der Film gespeichert ist und die DVD ist eine kleine silberne Scheibe, ähnlich einer CD.“ erklärt Patrik geduldig.
„Wieso CD? Ich wollte keine Musik hörn, sondan Filme kucken. Mein alter Filmprojektor is kaputt und nun brauchen wa wat, womit wa Filme kucken können.“
„Ich empfehle ihnen einen DVD-Player. Wie gesagt, sind die Filme auf einer Silberscheibe gespeichert. Das spart Platz im Schrank und die Qualität von Bild und Ton der Silberscheiben ist exzellent.“
„Kann ich damit auch den Musikantenstadl auf die Silberdingens aufnehmen?“
„Nein, nicht auf dem normalen DVD Player...“
„Wat soll ich mich denn dann sone Kiste kaufen Mann?!“ fällt Heinz ihm ins Wort.
„Wenn ich nich mal Musikantenstadl oder Heinz Mosch aufnehmen kann?“
Patrik dankt Gott dafür, daß er ihn mit der Geduld seines besten Engels ausgestattet hat.
„Wenn sie den Mutantenstadel aufnehmen wollen,“ das war ihm aus Versehen herausgerutscht, doch der Opa scheint es nicht zu merken, „müssen Sie sich entweder einen Videorecorder..“
„Wat is dat denn schon wieder Junger Mann? Mensch sie schmeißen hier mit Begriffe um sich, sindse blind oda blöd, dat se nich merken, dat zwei Rentner vor ihnen stehen, die von sowat keine Ahnung haben? Ich glaube sie machen sich nen Scherz daraus, zwei alte Leute zu verarschen, Mann.“
„Ich bitte vielmals um Verzeihung mein Herr. Es war wirklich nicht meine Absicht, Sie zu verwirren.“
„Jaja, hörnse auf zu speicheln Mann und machen se weiter, ich hab ja nich mehr ewig Zeit, nich wahr. Ich fürchte, dat ich eher aufm Friedhof liech, bevor ich ein neuet Gerät von ihnen gekricht hab.“
„Ich versuche es Ihnen noch mal zu erklären.“ Patrik wird’s langsam zu blöd. Er hat ja schon eine Menge erlebt, aber dieser Opa hier ist die Krönung. „Also, mit einem Videorecorder können Sie auch Sendungen aus dem Fernseher aufnehmen und auf einer Videokassette speichern. Das ist eine kleine schwarze Kassette, in der sich ein magnetisches Band befindet. Auf diesem Band können die Fernsehsignale gespeichert und auch wieder abgespielt werden.
Der DVD Player kann nur wiedergeben, aber dafür nicht nur Filme, sondern auch Musik-CD’s.“
„Elfriede, der Mann hatse nich alle. Der erzählt uns dauernd die gleichen Sachen.“
Elfriede nickt wieder zustimmend und schaut Patrik nun mit böse funkelnden Augen an.
„Herr....“
„Schimmelpfennig.“ kommt Patrik ihm zur Hilfe und zeigt auf sein Schild am Revers seiner schwarzen Weste.
„Schimmelpfennig? Hahaha. Sie arme Sau. Ihr Name ist ja nun nicht mehr aktuell, oder“ Heinz und Elfriede lachen.
„Ich verstehe Sie nicht. Was meinen Sie?“ fragt Patrik säuerlich.
„Wegen Pfennich. Et is schon schlimm genuch, nach eim schimmeligen Pfennich benannt zu werden, aber nach der Euroumstellung, müssen se sich ja nu in Schimmelcent umtaufen lassen, damit ihr Name wieda aktuell is.“ Heinz und Elfriede kriegen sich kaum ein vor lachen.
„Es freut mich sehr, das so etwas Simples wie mein Nachnahme, Ihnen solch eine Freude bereiten kann.“ brummt Patrick und das ewige Lächeln ist aus seinem Gesicht verschwunden.
Heinz und Elfriede verstummen bei dem Anblick von Patriks Gesichtsausdruck.
„Du Elfriede, der Dicke is aba ganz schön empfindlich, wir lassen ihn lieba weita von seine Geräte erzählen, sonnst hauta uns noch.“
Elfriede nickt Heinz zustimmend zu und beide schauen ihn nun mit ängstlichem Gesichtsausdruck an.
Patrik atmet einmal tief durch und regt sich wieder ab.
Eine wundervolle Gabe.
„Gut, wofür möchten sie sich denn nun entscheiden?“ fragte Patrik wieder freundlich.
„Für dat, wat besser is.“ antwortet Heinz mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Das müssen sie für sich entscheiden.“
„Dat Videogerät kann Musikantenstadl aufnehmen und wieda zeigen, nich wahr?“
„Genau.“
„Und dat DVDingens kann nur Filme zeigen, aba Ton und Bild sind bessa, richtich?“
„Ich merke Sie haben aufgepaßt.“
„Ich bin ja nich doof!“
„Das wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen.“
„Wollten se doch, aba dat is egal.“
„Und, wofür entscheiden sie sich?“ fragt Patrik in der großen Hoffnung, die Quälgeister endlich los zu werden.
„Ich will nen DVDingens, mit dem ich Musikantenstadl aufnehem kann.“ antwortet Heinz langsam und ein listiges Lächeln umspielt die kratertiefen Falten seiner jugendlich blauen Augen.
‚Jetzt hab ich ihn da, wo ich ihn haben will’ denkt sich Heinz. ‚Gleich dreht er am Rad’
„Warum haben sie das nicht gleich gesagt?“ strahlt Patrik.
‚Jetzt bekommt der Oppa, was ihm gebührt.’ triumphiert er innerlich.
„Ähhh....“ antwortet Heinz.
„Ach, macht nichts. Jetzt haben wir endlich gefunden, was Sie suchen.“ er legt seine prankenhafte Hand auf ein silbernes Gerät.
„Dieses Gerät beherrscht alles, was momentan auf dem Elektronikmarkt überhaupt möglich ist. Ob Musik CD's, MP3s oder MPEG-1/2 Daten - der DVD Player spielt alles allein oder sogar als Netzwerkplayer am Fernseher ab. Das Slim-Lime-Gerät läßt sich per PCMCIA-Adapter am Netzwerk-Rechner anschließen - optional sogar mit Wireless-Lan ausbauen. Datenströme werden komprimiert und mit maximal 3 Megabit pro Sekunde übertragen. Eine Fernbedienung liegt dem Player bei. Und das beste ist der Ton: Dolby Digital und Pro Logic II, DTS, MPEG, 6 Kanal direkt und Stereo x2.

Mit dem passenden Plasmafernseher machen Sie daraus Ihr eigenes Homecinema.

Doch das beste kommt erst noch: Der Player ist ein Combolaufwerk. Integriert sind ein Festplattenrecorder mit 80 Gigabyte Festplatte, für mehrere Stunden Fernsehaufnahme, optional kann auch vom DV-Camcorder oder über Firewire vom PC aufgenommen werden, sowie ein DVD-Brenner, mit dem Sie entweder die handelsüblichen DVD’s, sogar Regiocodefree, abspielen können, oder die Daten vom Festplattenrecorder auf DVD plus, minus, R und RW Medien schreiben können. Dies ist ein Gerät der Superlative.“
„Cool!“ ruft Heinz. „Endlich sacht der Dicke ma wat Sache is. Dat nehm ich. Wat soll dat kosten?“ fragt er freudestrahlend.
„Mit Plasmafernseher?“ fragt Patrik sichtlich verwirrt über Heinz Reaktion.
„Ja, mit dem Plazzafernseher.“
„Einen Moment bitte.“ Patrik holt einen Taschenrechner aus der Brusttasche der Weste und beginnt zu rechen.
„Macht genau siebentausendfünfhundert Euro und 26 Cent.“
„Lieber Herr Gammelpfennich...“
„Schimmelpfennig.“
„Ich wollte nich dat ganze Warenhaus kaufen.“ mosert Heinz sichtlich erregt. „Noch nie wat von Geiz is Geil gehört?“
„Da sind sie hier an der falschen Adresse.“ knurrt Patrik verärgert.
„Aber in Fernsehen machen se imma Werbung damit. Bei ihren Preisen kann man aba nich von geilem Geiz reden.“
„Das ist auch eine andere Handelskette.“
„Wir sind arme Rentner. Vom Kapitalismus der Gesellschaft abgeschnitten. Die andern sind bestimmt billiga als wie sie Halsabschneider..“
„Dann müssen Sie dahin gehen und deren Verkäufer ärgern.“ giftet Patrik, der vor Wut fast überschäumt. „Und wenn Sie nichts kaufen wollen, dann sehen Sie zu, daß Sie Ihre faltigen Ärsche hier aus dem Geschäft bewegen, bevor ich Ihnen so lange hinten rein trete, bis keine Falten mehr zu sehen sind!“
„Komm Elfi, der Dicke is ein Cholesteriker, mit so einen kann man nich handeln. Und sie Herr Gammelpfennich,“
„Schimmelpfennig, Sie seniler Mumienfurz!!!!“ schreit Patrik wutentbrannt.
„Sie sollten sich ne andere Arbeit suchen. Wenn se noch nich ma inne Lage sind, zwei alte Rentner einen Festplattenrecorder mit DVD-Brenner zu verkaufen, suchen se sich nen Job als Türsteher im Puff. Statur, Verstand und Agressivität passn ja bestens.“
„Jetzt aber raus hier!!!“
„Sie Unmensch!“ ruft Elfriede und zeigt Patrik die Faust.
„Komm Elfriede,“ Heinz nimmt seine Elfi bei der Hand, „wir gehen dahin, wo man Rentner versteht und Geiz noch Geil ist.“
Dann machen sich beide auf den Weg und trotten zum Ausgang.
Zurück lassen sie einen völlig verstörten Patrik, der zum ersten mal in seinem Leben so etwas wie Mordlust verspürt hat.
„Nie wieder Rentner.“ murmelt er.



© 2003 bei Dirk Sender

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