Eines meiner ersten Werke war eine Kindergeschichte um die Abenteuer des Hamsters Fiddi und seinen Freunden. Wie so viele Einsteiger ins Schreibgeschäft hielt ich das Kinder- und Jugendbuch-Genre als das geeignetste, um erst einmal klein anzufangen.
Aber da habe ich mich ganz schön verschätzt.
Der Markt ist furchtbar übersättigt und der Konkurrenzdruck hoch. Da sind ja nicht nur die Autoren, die reine Texte schreiben, sondern auch noch Illustratoren, Zeichner und Künstler jeglicher Couleur. Ein hart umkämpftes Parkett. Wenn man zum Beispiel bedenkt, dass Frau Rowling mit ihrem wirklich genialen Harry Potter verdammt viele Verlage aufsuchen musste, bis sich dann mal ein kleiner Verlag dazu bereit erklärte, das Wagnis auf sich zu nehmen und eine unbekannte Autorin zu veröffentlichen, dann kann man sich ja vorstellen, wie es um den Kinder- und Jugendbuchsektor bestellt ist. Und hier in Deutschland beziehungsweise in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sieht das nicht anders aus. Ich habe es dann einfach irgendwann aufgegeben. Nicht das Schreiben! Aber den Versuch, ein Kinderbuchmanuskript an den Mann zu bringen.
Es ist in der Verlagswelt einfach so, dass man hierzulande lieber Lizenzen aus Übersee und dem Rest der Welt kauft, als sich um die heimischen Autoren zu kümmern und vielleicht einfach mal für mehr Förderung zu sorgen.
Aus diesem Grund schießen die Druckkostenzuschussverlage wie Pilze aus dem Boden. Deshalb möchte ich hier über meine Erfahrung mit einem DKZ-Verlag berichten, der stellvertretend für die Erfahrungen mit einigen weiteren Verlagen steht, um jeden, der sich vielleicht auch für die Schreiberei beziehungsweise für eine Veröffentlichung seiner Texte interessiert, vor diesen Ganoven zu warnen.
Ich habe auch mal ein Paar Grundregeln aufgeschrieben, an die man sich auf der Suche nach einem Verlag halten sollte. Wer sich für mehr interessiert, der sollte sich mal nach einem geeigneten Ratgeber umsehen, zum Beispiel von Uschtrin. Diese Ratgeber gehen auch spezieller auf die überaus wichtigen Themen Expose und Anschreiben ein.
Ansonsten bleibt nur noch ein zu sagen: Nicht aufgeben!
Irgendwann wird’s schon klappen. Und immer schön weiterschreiben, weiterüben und den Kopf nicht hängen lassen.
In diesem Sinne!
Dirk Sender
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