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Was macht man, wenn man den Kopf voller seltsamer Gedanken hat und nicht so besonders gerne viel redet? - Oha, den Aufschrei aus Zierenberg habe ich bis hierher gehört - Genau! Man fängt zu schreiben an, da hat man mehr Zeit zum nachdenken, was man denn überhaupt erzählen will.
Die von meiner Freundin Claudia Leweke so schön gestalteten Seiten möchte ich dann auch als Chance nutzen, einige dieser Geschichten hier zu präsentieren.
Aber zuerst einmal etwas zu mir.
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Es muss wohl so sein, ein Photo
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Auf die Welt geworfen wurde ich im April des Jahres 1971 im schönen westfälischen Recklinghausen. 1977 ging‘s dann nach Dorsten in einen Bunker, den man Flachdach-Bungalow nennt.
Tja, und hier in der kleinen Stadt an der Lippe, in der der Hund begraben liegt und der Haupternährer der ganzen Region, die Zeche, einen langsamen und qualvollen Tod gestorben ist - aber schön ist’s hier - bin ich dann einfach geblieben, hab der Welt beste Frau geheiratet und ziehe mit ihr zusammen unsere drei Kinder groß.
Gelernt habe ich drei Berufe. Schweißer im WIG-Verfahren, Vorrichter im Rohrleitungsbau und etwas, das thematisch nicht so auf die erstgenannten passt und auf die Bezeichnung „Kommunikationselektroniker in der Fachrichtung Funk- und Nachrichtentechnik“ hört.
Doch leider gibt es diesem Beruf nicht mehr so, wie ich ihn gelernt habe, was mir eine schon etwas längere „Beschäftigungspause“ beschert. In der Wahl der Umschulung leider aufs falsche Pferd gesetzt.
Witzig ist auch, dass es dieses Monster von Berufsbezeichnung gar nicht mehr gibt und der Beruf einen anderen Namen bekommen hat. Jaja, deutsche Behördentätigkeitswut. Nur hatte mir keiner etwas von der Namensänderung gesagt, so dass ich noch nicht einmal ein nicht vorhandenes Jobangebot finden konnte.
Also fröne ich der Schreiberei und so langsam werden aus den kurzen Geschichten immer längere und wer weiß, vielleicht werden sie ja am Ende lang genug, um ein Buch damit zu füllen.
Ich arbeite dran!
Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch über, ganz explizit darauf hinzuweisen, dass sämtliche Texte auf diesen Seiten meinem Urheberrecht unterliegen und Vervielfältigung, Veröffentlichung und sonstige Verwendung meiner Zustimmung bedürfen, sowie Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern zu wünschen.
Dirk Sender
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